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Vermieter Software vergleichen: worauf es 2027 wirklich ankommt

Funktionslisten sehen sich alle ähnlich. Entscheidend ist, welche Software die drei Arbeiten trägt, die jedes Jahr sicher anfallen, und was danach an Handarbeit übrig bleibt.

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Der Vergleich beginnt bei Ihrem Bestand, nicht beim Anbieter

Ob eine Software passt, entscheidet sich an der Struktur Ihres Bestands: Zahl der Einheiten, Anteil an Wohn- und Gewerbeflächen, Sondereigentum, Eigentümergemeinschaften und die Frage, ob Sie allein arbeiten oder mit Steuerberatung und Assistenz. Ein Werkzeug für dreißig Einheiten in einem Objekt hat andere Stärken als eines für fünf Wohnungen in vier Städten.

Bevor Sie Anbieter nebeneinanderlegen, schreiben Sie deshalb auf, welche Aufgaben Sie heute wie erledigen und wo Zeit verloren geht. Diese Liste ist Ihr Prüfraster, nicht die Featurematrix eines Vergleichsportals.

Drei Funktionen tragen den Alltag

In der Praxis fällt jedes Jahr dasselbe an: Mieten müssen eingehen und zugeordnet werden, Kosten müssen erfasst und abgerechnet werden, Unterlagen müssen wiederauffindbar sein. Alles andere ist angenehm, aber nicht entscheidend.

  • Zahlungsabgleich: Werden Sollstellungen automatisch gegen Bankumsätze geprüft, inklusive Teilzahlungen und Abweichungen?
  • Nebenkostenabrechnung: Lassen sich Kostenarten, Verteilerschlüssel und Zeiträume so abbilden, wie Ihr Bestand tatsächlich aussieht?
  • Dokumente: Liegen Verträge und Belege am Objekt, an der Einheit und am Mietverhältnis, oder in einem separaten Ordnerbaum?

Woran Testphasen scheitern

Die meisten Testzugänge werden mit einem Musterobjekt geprüft und danach als geeignet eingeschätzt. Aussagekräftig wird ein Test erst mit einem echten Objekt, einem echten Kontoauszug und einer echten Abrechnung aus dem Vorjahr. Erst dann zeigt sich, ob die Datenstruktur zu Ihrer Realität passt.

Planen Sie dafür bewusst zwei Abende ein. Der Aufwand ist geringer als ein Wechsel nach sechs Monaten.

Preis ist selten das Argument

Die Spanne zwischen den Anbietern liegt für kleine Bestände bei wenigen Euro pro Monat. Teuer wird nicht das Abo, sondern der Arbeitsaufwand, den eine unpassende Struktur erzeugt: doppelte Erfassung, nachträgliche Korrekturen, eine Abrechnung, die im zweiten Jahr wieder von Hand entsteht.

Prüfen Sie deshalb, was im Paket enthalten ist und was einzeln abgerechnet wird, insbesondere Abrechnungen, Exporte und zusätzliche Nutzer.

Häufige Fragen.

Meist nicht sofort. Sobald aber Nebenkosten abgerechnet werden, Belege für die Steuer sortiert werden müssen oder eine zweite Einheit dazukommt, ist der Umstieg günstiger als das Nachbauen in Tabellen.

Ja. Prüfen Sie vor dem Start, in welcher Form Sie Objekte, Mietverhältnisse, Zahlungen und Belege wieder herausbekommen. Ein vollständiger Export ist die Rückfahrkarte, die Sie hoffentlich nie brauchen.

Vom Lesen
zum Machen.

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